Advanced Persistent Threat: Was ist das und wie schützt man sich?

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Ein Advanced Persistent Threat, kurz APT, ist eine Bedrohungsart, bei der es sich um einen Cyberangriff handelt, der über einen längeren Zeitraum andauert. Die Angreifer nutzen dabei meist gezielte Schadsoftware oder Social Engineering-Methoden, um Zugang zu den Systemen ihrer Opfer zu erlangen und diese auszuspionieren. In diesem Artikel erklären wir dir genauer, was ein Advanced Persistent Threat ist und wie du dich am besten davor schützt.

Was ist ein Advanced Persistent Threat und welche Schäden kann er anrichten?

APT steht für Advanced Persistent Threat. APTs sind digitale Angriffe, die von hoch entwickelten Bedrohungsakteuren durchgeführt werden. APTs haben das Potenzial, schwerwiegende Schäden anzurichten, da sie gezielt auf ein Unternehmen oder eine Organisation abzielen. Die Attacke beginnt mit einer Erkundung, in der die Bedrohungsakteure Informationen über das Ziel sammeln. Dies kann zum Beispiel durch das Hacken von internen Mitarbeitern oder externen Lieferanten erfolgen. Sobald genügend Daten gesammelt wurden, beginnt der eigentliche APT-Angriff. Dieser kann sich über Wochen oder Monate hinziehen und ist sehr schwer zu erkennen. APTs werden häufig von Staaten oder großen Unternehmen durchgeführt.

Wie kann man sich vor Advanced Persistent Threats schützen?

Die beste Möglichkeit, sich vor Advanced Persistent Threats zu schützen, ist eine gute Cyber-Security-Strategie. Diese sollte beinhalten:

  • Eine Firewall, die den Zugriff auf das Netzwerk regelt und unerwünschte Verbindungen blockiert.
  • Ein Virenschutzprogramm, das regelmäßig aktualisiert wird und in der Lage ist, neue Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren.
  • Ein Backup aller wichtigen Daten, um im Fall eines Angriffs die Arbeit schnell wieder aufnehmen zu können.
  • Eine starke Passwortpolitik, die regelmäßige Änderungen der Passwörter vorschreibt und sichere Passwörter verwendet und besser noch Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für zumindest Admin-Rechte vorschreibt.
  • Eine wichtige Maßnahme ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter. Denn oft sind es die eigenen Angestellten, die unbewusst einen Angriff ermöglichen. Durch Schulungen und regelmäßige Informationen über neue Bedrohungen können Mitarbeiter dazu beitragen, Advanced Persistent Threats zu verhindern.

Wie erkennt man, dass ein Unternehmen von einem APT angegriffen wurde?

APT-Angriffe sind häufig sehr komplex und erfordern ein hohes Maß an technischem Know-how, um sie durchzuführen. APTs werden häufig von Regierungen oder anderen großen Organisationen eingesetzt, um Informationen zu stehlen oder Systeme zu sabotieren. Die Opfer dieser Angriffe sind meist Unternehmen oder Organisationen, die über wertvolle oder geheime Daten verfügen. APTs können sehr schwer zu erkennen sein, da die Angreifer häufig sehr gute Tarnungsmethoden einsetzen. Es gibt jedoch einige Anzeichen, die darauf hinweisen können, dass ein Unternehmen von einem APT angegriffen wurde:

  • Auffällige bzw. ungewöhnliche Aktivitäten in den Netzwerkprotokollen
  • Unerklärliche Systemabstürze oder -fehler
  • Unbekannte oder verdächtige Dateien auf dem Computer
  • Verdächtige Aktivitäten von Benutzern (z.B. ungewöhnlich lange Arbeitszeiten oder Zugriff auf geheime Dateien)

Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, sollten Sie umgehend einen Cyber-Security-Experten kontaktieren, der Ihnen helfen kann, den Angriff zu identifizieren, analysieren und zu bekämpfen. Advanced Persistent Threats können schwerwiegende Schäden anrichten, daher ist es wichtig, schnell zu handeln, sobald ein Angriff erkannt wird. Advanced Persistent Threats sind eine ernsthafte Bedrohung für Unternehmen und Organisationen. Um sich vor diesen Angriffen zu schützen, ist es wichtig, eine gute Cyber-Security-Strategie zu entwickeln und regelmäßig zu überprüfen.

Ist gegen APTs der Einsatz von Security-Tools ausreichend oder sollte man andere Methoden in Betracht ziehen?

Advanced Persistent Threats, kurz APTs, sind eine Bedrohungsart, die Cyberkriminelle Gruppen oder Regierungen verwenden, um gezielt Schadsoftware einzusetzen oder Social Engineering-Methoden anzuwenden, um Zugang zu den Systemen von Unternehmen oder Privatpersonen zu erlangen und diese dann auszuspionieren.

APTs sind eine Form der Cyberkriminalität, die in den letzten Jahren immer häufiger vorkommt. Ein bekanntes Beispiel ist die Stuxnet-Malware, die 2010 entdeckt wurde und vermutlich von einer Regierung entwickelt wurde, um die Atomreaktoren in Iran zu sabotieren.

Wenn APTs erfolgreich sind, können sie schwerwiegende Folgen haben. Die Angreifer können zum Beispiel vertrauliche Daten stehlen oder die Kontrolle über ein Netzwerk übernehmen. In einigen Fällen kann es sogar zu einem Ausfall der betroffenen Systeme kommen.

APTs sind deshalb so gefährlich, weil sie meist über einen längeren Zeitraum andauern und die Angreifer dadurch genügend Zeit haben, ihre Angriffe zu perfektionieren.

Zum Schutz vor APTs sollten Unternehmen oder Privatpersonen also nicht nur auf die Sicherheits-Tools setzen, sondern auch andere Maßnahmen ergreifen. Dazu gehört zum Beispiel das regelmäßige Update der Software und das Installieren von Sicherheitspatches. Auch eine gute Firewall- und Anti-Virus-Software kann helfen, APTs abzuwehren.

Welche Erfahrungen haben Unternehmen mit dem Schutz vor APTs gemacht?

Advanced Persistent Threats sind kein neues Phänomen, aber die Bedrohung hat in den letzten Jahren zugenommen. Vor allem große Konzerne und Behörden sind im Fadenkreuz der Angreifer. Aber auch kleine und mittlere Unternehmen sind nicht vor APTs gefeit. In einer Umfrage von Kaspersky Lab aus dem Jahr 2017 gaben 43 Prozent der befragten Unternehmen an, schon einmal Opfer eines Advanced Persistent Threats geworden zu sein. Davon hatten sogar 13 Prozent bereits mehrfach Angriffe dieser Art erlebt.

Die hohe Dunkelziffer bei den Advanced Persistent Threats ist ein großes Problem. Denn oft werden die Angriffe erst bemerkt, wenn es bereits zu spät ist. Die Angreifer haben sich dann nämlich bereits tief in das System des Unternehmens eingeschleust und können ungestört ihr Unwesen treiben. Oft werden Advanced Persistent Threats auch erst bemerkt, wenn ein Dritter, zum Beispiel ein Partnerunternehmen oder die Polizei, darauf aufmerksam macht.

Welche Auswirkungen hat ein Advanced Persistent Threat auf das Unternehmen und seine Mitarbeiter?

Advanced Persistent Threats können schwerwiegende Schäden anrichten. Die Angreifer können zum Beispiel vertrauliche Daten stehlen oder die Kontrolle über ein Netzwerk übernehmen. In einigen Fällen kann es sogar zu einem Ausfall der betroffenen Systeme kommen.

Advanced Persistent Threats sind deshalb so gefährlich, weil sie meist über einen längeren Zeitraum andauern und die Angreifer dadurch genügend Zeit haben, ihre Angriffe zu perfektionieren.

Diese diese Form der Angriffe kann im schlimmsten Fall den den wirtschaftlichen Bankrot des Unternehmens zur Folge haben. Das hätte den Verlust von vielen Arbeitsplätzen zur Folge und würde weitreichende wirtschaftliche und soziale Folgen nach sich ziehen.

Wir unterstützen sie gerne dabei, sich vor solchen Szenarien wirksam zu schützen!

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Dr. Michael Gorski
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